4. Liga Herren

Training

Mittwoch 20:00 bis 21:45 Uhr

hinten: Michael, Sebastian, Efrain, Severin, Philippe, Marcel, Manuel.
vorne: Lian, Christoph, Tim, Felix, Noé.
es fehlen: Peschä
Sebastian Bieri
Felix den Hollander
Severin Gerber
Manuel Glaser
Peter Görög
Marcel Grütter
Michael Kühne
Tim Lüthi
Philippe Lüthi
Efrain Mendez
Christoph Messerli
Noé Villet
Lian Vinkovic

Berichte Saison 2018/2019

Teambericht Oktober 2018

Erneut haben wir uns mit einigen Junioren verstärkt, um die Abgänge zu kompensieren. Und die neue Saison mit einem starken Team zu beginnen. Somit sind auch die Erwartungen an die Meisterschaft gestiegen, zumal der Ruck unten mit immer mehr Spieler zunimmt.

Deshalb streben wir nach der etwas durchmischten letzten Saison (3. Platz) erneut den Aufstieg an. Ob es hilft, dass im Lokalderby nun die andere Mannschaft gegen uns spielt? Egal, jetzt heisst es gewinnen, und das in 3 Sätzen.

Michael

Berichte Saison 2017/2018

Teambericht April 2018

Ziel erreicht? 

Nicht ganz. Der Platz im oberen Teil der Tabelle ist mit dem dritten Schlussrang erreicht worden. Weh tut aber, dass Strättligen vor uns liegt. Da haben wir den Start in die Saison verschlafen und waren zu nervös gegen die erfahrenen Gegner. 

Nach zwei klaren Siegen folgte das Hammerspiel gegen Spiez, wo wir im vierten Satz gefühlte 25 Satzbälle nacheinander abwehren und den Satz drehen konnten! Auch im fünften Satz mussten wir in die Verlängerung, leider hat es am Schluss nicht ganz gereicht. Neben Strättligen waren wir das einzige Team, dass gegen Spiez Punkte holte! 

Ansonsten verlief die Saison ganz gut, wenn auch nicht immer sehr konstant. 9 von 14 Spielen haben wir gewonnen, teilweise erst im fünften Satz. Zudem konnten wir einige kreative Spielerwechsel machen, wenn auch der Passeur/Diagonal-Tausch gegen Polo Volley nicht so erfolgreich war. 

Die Anzahl Spieler war auch sehr variabel, zwischen 12 und 6 Spieler gab es alles. Viele glänzten mit grossem Engagement und waren an den meisten Spielen dabei. Einmal mussten wir uns sogar mit zwei Junioren verstärken, die bisher nur U23 gespielt haben, was zum Erstaunen aller eine wirkliche Verstärkung war. 

Am Schluss der Saison dann noch ein Spiel mit Trainingscharakter, wo wir für einmal unsere Konstanz beweisen konnten (auch ohne viel zu blocken) und uns mit dem letzten Spiel/Sieg den dritten Platz schnappten. 

Die jungen Spieler konnten sich sehr gut ins Team integrieren und an das 4L Niveau gewöhnen. Grosse Änderungen sind auf nächste Saison nicht zu erwarten, einige werden ihre Priorität auf die 2L legen, eine Handvoll Junioren wird neu ins Team aufgenommen. Somit werden wir hoffentlich nie mehr mit nur 6 Spieler an ein Spiel gehen müssen. 

Der Aufstieg war in dieser Saison noch nicht das Ziel, vielleicht nächstes Jahr? Da liegt noch viel Arbeit vor uns. Zumindest wollen wir das nächste Mal vor Strättligen die Saison abschliessen ;-) 

Michael

Matchbericht 17.1.2018

VBC Thun - VBC Bern 0:3 (22:25 / 17:25 / 22:25)

Nachdem sich bereits Mänu verletzt hatte, mussten wir für dieses Spiel auch noch auf Peschä verzichten. Mitte mässig waren die Vorzeichen damit alles andere als rosig. Unsere einzige nominelle Mitte Severin musste es nun richten.

Im gewohnten 5-1 agierten wir von Anfang an stark verunsichert. Die Abnahmen kamen wie Schrot verteilt Richtung Passeur, welcher das Beste daraus versuchte zu machen. Meist schlug es fehl, egal ob Interims-Mitte Chrigi oder die Aussen, nirgends konnten wir richtigen Druck entwickeln. So stand der Verlust des Startsatzes bald einmal fest.

Besserung war auch im zweiten Satz nicht in Sicht, nach wie vor kontrollierten die Bälle uns und nicht umgekehrt. Auch ein Passeurwechsel wollte nicht den erwünschten Turnaround bringen. So ging auch der zweite Satz in die Bundeshauptstadt.

Nun mussten wir in die Trickkiste greifen. Karli hoffte mit der Rochade zwischen Dia- und Mittespieler ein wenig mehr Druck entwickeln zu können. Erfolglos. Letzlich ersetzte noch ein Passeur einen Aussenangreifer, welche am heutigen Tag einen eher schwarzen Tag einzogen hat.

Es ist nicht so, dass wir nichts versucht hätten, die Ausfälle waren zu gewichtig und die Tagesform schlicht ungenügend. Nun schauen wir voraus auf das Spitzenspiel gegen den VBC Spiez, welcher am Freitag, dem 26. Januar in Spiez stattfindet.

Lüthi

Matchbericht 13.1.2018

Uni Bern - VBC Thun 0:3 (22:25 / 17:25 / 22:25)

Neues Jahr, alte Leier. Die Vorsätze, für einmal 100% von Sekunde 1 an zu geben, schlug einmal mehr fehl. Wir rannten von Anfang an einem Rückstand hinterher. Mitte Satz war der wettgemacht und gegen Ende in einen Vorsprung umgewandelt.

Im selben Stile ging es weiter. Zwar platzierte Uni Bern einige scharfe Angriffe, welche uns jedoch nicht aus dem Konzept brachten. Mal Leo akrobatisch, mal Peschä mit dem Peschä-Spezial. Es wurde gepunktet und gepunktet. Die Eigenfehlerquote war zwar gewohnt hoch, trotzdem brachten wir oftmals die Bälle auf der andern Seite des Netzes zu Boden.

Satz Nummer 3 war dann ein standesgemässer Abschluss. Die, wie wir, sehr junge Truppe von Uni Bern, wehrte sich nach Kräften. Haben sie uns noch vor Wochenfrist mit 3:0 bei den U23 Junioren bezwungen, so gelang uns die optimale Revanche. Nun geht es gegen den VBC Bern, welchem wir in dieser Saison noch nie gegenüberstanden. Wir sind gespannt, was auf uns zukommen wird.

Lüthi

Matchbericht 13.12.2017

VBC Thun - MTV Strättligen 3:1 (20:25 / 25:15 / 25:23 / 25:23)

Nun Stand zum Ende der Hinrunde das zweite Duell gegen den MTV Stättligen (und nicht den VBC Bern, wie aufmerksame Leser unserer Matchberichte nun feststellen) an. Grandios missglückt war das erste Spiel, Revanche war das Ziel.

Im ersten Satz das gewohnte Bild: Thun pennt. Standesgemäss kam das Erwachen zu spät und wir sahen die Strättliger sich über den Satzgewinn freuen.

Satz zwei war der spielerisch Hochstehendste, zumindest unsererseits. Strättligen begann fehleranfällig zu werden und ebnete uns den Weg ins Spiel. Wir nahmen die Einladung danken an, reduzierten die eigenen Fehler und erzielten in überzeugender Manier den Satzausgleich.

Danach, so würde man es im Fussball nennen, spielten wir die Sache standesgemäss runter. Dank einer soliden Leistung am Service und kühlem Köpfchen in den entscheidenden des Spiels behielten wir die 3 Punkte in der Schadauhalle.

Lüthi

Matchbericht 29.11.2017

VBC Thun – VBC Frutigen 3:1 (17:25 / 25:19 / 25:9 / 29:27)

Gegenüber der Vorsaison (0 Punkte aus den ersten 6 Spielen) kann man mit Tabellenplatz 3 und 9 Punkten aus 5 Spielen sehr zufrieden sein. Nun kam der VBC Frutigen zu Besuch in die Schadauhalle und wir wollten unsere Bilanz weiter aufbessern.

Die fleissigen Matchberichtleser werden sicherlich ahnen, was nun folgt. Die Gelegenheitsleser lesen bitte folgenden Satz: zu Beginn des Spiels waren wir noch nicht wach und bereit genug, so mussten wir der erste Satz unserem Kontrahenten überlassen.

Ja es war eine (leider) zu bekannte Situation für uns, so fanden wir dann auch nach und nach zu unserm Spiel, punkteten im Angriff und reduzierten die Eigenfehler. Satz zwei war unser.

Was nun folgte dürfte den Frutigern in schlechter Erinnerung bleiben. Bei ihnen lief gar nichts mehr zusammen, sodass es uns meist genügte, den Ball übers Netz zu spedieren um zu punkten.

Für den vierten Satz war uns klar, dass auch unsererseits mehr kommen muss. Wir wussten, dass wir den dritten Satz als Geschenk mit Schlaufe drum erhalten hatten, zudem waren die Frutiger auf Wiedergutmachung aus. So kam es dann auch, der Gegner leistete sich kaum noch Aussetzer, wir machten weniger Druck am Angriff. Ein letzter Wechsel bei 20:21, neuer Pass und Mitte. Ausgleich. Matchball Thun. Satzball Frutigen. Matchball Thun. Matchball Thun. MATCHGEWINN THUN!

Die Endphase dieses Spiel war am Spannung kaum zu überbieten. Total happy über die 3 Punkte und des abgewendeten 5-Sätzers schauen wir nun noch auf das letzte Vorrundenspiel vom 13.12.2017 zuhause gegen den VBC Bern.

Lüthi

Matchbericht 22.11.2017

Polo Volley - VBC Thun 2:3 (25:22 / 17:25 / 14:25 / 25:22 / 5:15)

Nach einem durchaus gelungenen Saisonstart begaben wir uns an diesem Mittwochabend nach Bern um gegen die nimmermüden Herren von Polo Volley anzutreten.

Es war ein lustiges Bild, die Thuner wieder einmal im Schnitt unter 20 Jahren gegen die mindestens doppelt gejährten Polos. Die jungen Wilden gegen die Routiniers der Branche.

Nun ja, die als junge Wilde bezeichneten begannen sogleich ziemlich Wild. Die Abnahmen kamen nicht sonderlich präzise, der Druck im Angriff fehlte. Es war wieder, in dieser Saison viel zu häufigen, Fehlstarts, weil man nicht bereits war. Man fragt sich an was es liegt, was man ändern könnte. Mein Vorschlag an dieser Stelle: ein Kessel Wasser jedem Spieler ins Gesicht oder einen doppelten Espresso vor dem Spiel.

Nun ja, es kam dann doch noch in Fahrt das Thuner Spiel. Die Abnahmen wurden besser und besser, man stellte sich auf die beängstigen kleine Halle ein, die Pässe fanden ihre Abnehmer und diese dankten mit tüchtigen Angriffen. So war im zweiten Satz das Spiel wieder gekehrt und im dritten wurde das Spiel richtiggehend einseitig. Zwar bekam Polo Volley beim Stand von 21:7 und einem Passeur-Wechsel seitens der Thuner nochmals Aufschwung, dieser war jedoch eher den Koordinationsfähigkeiten des Passeurs Beinen, als dem Spiel der Stadtberner geschuldet.

Satz vier, Felix hatte seine Beine einigermassen unter Kontrolle bekommen und konnte einige sehenswerte Assists buchen. Beim Stand von 20:18 für hatte Karli wieder einmal einen seiner berühmt berüchtigten Geistesblitze. So tauschte er den bislang noch nicht eingesetzten Passeur Nr. 3 und einen Aussenangreifer, welcher das erste Mal in seiner Karriere Dia spielen sollte, dies ziemlich unverhofft, ein. Nun ja, was soll man sagen, gefruchtet hat es nicht wirklich, die Verwirrung jedoch war grossartig vorhanden. So irrten einige doch ziemlich planlos auf dem Feld herum: Entscheidungssatz.

Zurück zu altbewährtem und ohne irgendwelche Experimente wollten wir den Zusatzpunkt natürlich nach Thun holen. Gesagt, getan. So durften wir doch noch mit einem Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.

Lüthi 

Matchbericht 15.11.2017

VBC Thun – VBC Spiez 2:3 (11:25 / 19:25 / 25:20 / 26:24 / 14:16)

Jeder hat doch schon mal einen Steigerungslauf gemacht: gestartet wird ganz langsam und gemütlich, eher lange braucht es bis man beschleunigt (man will sich ja nicht überanstrengen), danach geht’s immer wie schneller, bis man sich im Vollsprint befindet, doch dann merkt man plötzlich, dass der Sprint zu früh angezogen wurde und bis zum Ende der Strecke geht einem die Puste aus.

Nach dieser sinnbildlichen Darstellung der Geschehnisse nun zu den Fakten. Wie leider so oft in dieser Saison starteten wir mit der geistigen Anwesenheit eines Grizzlys im Winterschlaf in das Spiel. Punkte wurden dem Gegner auf dem Silbertablett serviert. So war dann auch niemand verwundert, als wir den ersten Satz sang und klanglos abgaben.

Viel besser lief es zu Beginn des zweiten Satzes, erstmals konnten wir auch ein wenig Druck auf den Tabellenführer ausüben. Jedoch spielten die Spiezer wesentlich konzentrierter und leisteten sich weniger Fehler, was den Unterschied in diesem Satz ausmachte.

Nun war der Punkt des Steigerungslaufs erreicht, wo wir langsam aber sicher in den Sprint und unsere beste Phase des Spiels übergingen. Wir reduzierten die Eigenfehler auf ein Minimum, machten endlich richtig Druck im Angriff und machten das Spiel. Dem Gegner wurde der erste Satz überhaupt in dieser Saison abgenommen, ein kleiner Teilerfolg.

Nun kam jedoch der Teil, als die Puste ausging (oder es zumindest so schien, folgt). Beim Stand von 15:24 gegen uns kam Spiez zu seinem ersten Matchball. Wer bis zu diesem Zeitpunkt am Sprichwort: «Totgeglaubte leben länger» zweifelte, wurde nun eines Besseren belehrt. Mit einem Peschä am Service der an Coolness kaum zu überbieten war, Unvermögen und Teils gütiger Mithilfe der Gegner und Monsterblocks und vor allem Kampfgeist gaben wir das Comeback des Jahres und sicherten und den vierten Satz mit 11 (!!!!) Punkten in Serie 26:24. Lange Gesichter waren bei den Spiezer erkennbar, hämisches Grinsen bei den Thunern.

Nun war der Hunger nach dem Winterschlaf geweckt und wir wollten uns unbedingt den Zusatzpunkt sichern. Wir knüpften, man glaubt es kaum, da an wo wir im vierten Satz aufgehört haben. Lagen wir doch 10:5 in Führung und der Sieg schien in Reichweite. Die Gemüter waren ziemlich erhitzt, Kollision, ein kochender Karli und vermeintlich nicht gezählte Punkte inklusive. Die aufkeimende Wut konnten die Spiezer, vor allem die Nummer 8, in letzte Kraftreserven umwandeln und den Satz zu unseren Ungunsten noch wenden.

Letztendendes war es doch eine bittere Niederlage gegen den Spitzenreiter. Jedoch hat das wiederum sehr jung bestückte Thuner Team gehörig viel Moral bewiesen und sich nie aufgegeben. Diesen einen Punkt nehmen wir mit, sowie die Gewissheit, dass wir in der Rückrunde die Chance zur Revanche haben.

Lüthi 

Matchbericht 4.11.2017

VBC Thun - VBC Uni Bern 3:0 (25:9, 25:22, 25:22)

Mit einem deutlich älteren Kader, dafür jüngerem Passeur, starteten wir in unser drittes Meisterschaftsspiel gegen ein junges Uni Bern.

Trotz oder gerade wegen der Verspätung durch das vorangegangene Juniorenspiel und der Tatsache, dass 7 von 9 Spielern bereits sehr gut eingespielt waren, dominierten wird den ersten Satz. Das Resultat des ersten Satzes (25-9) spricht für sich.

Die Ansage des Trainers im zweiten Satz auch nicht mehr als 10 Gegenpunkte zuzulassen wurde anscheinend für überflüssig gehalten. Uni Bern kam besser ins Spiel und mit einer leicht geänderten Aufstellung konnten wir den zweiten Satz immerhin 25-22 gewinnen. Hauptursache waren die vielen Eigenfehler.

Im dritten Satz konnten wir uns nicht wirklich steigern und waren einige Male hinten und mussten jeweils zu einer Aufholjagd ansetzen. Dies gelang glücklicherweise, was zu einem erneuten 25-22 führte.

Sehr erfreulich waren die insgesamt soliden Serviceannahmen und die Zuspiele. Auch der Rückraumangriff (10) war überraschend erfolgreich. Der Druck im Angriff ist noch immer nicht so konstant wie sich das der Trainer wünscht, insbesondere wenn dann mal etwas mehr Gegenwehr beim Block vorhanden ist könnte es eng werden.

Schon am Mittwoch haben wir unser nächstes Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen VBC Spiez, die verdrängen wir vom 1. Platz!

Karli

Matchbericht 28.10.2017

VBC Seftigen – VBC Thun 1:3 (25:17, 15:25, 20:25, 20:25)

Nach einem Teil-Team-Building-Event mit Brunch und epischen «Schäri, Stei, Papier» Duellen in Kombination mit Reaktionsübungen in Form von auf den Stapel hauen, wenn eine gewisse Karte einer ehemaligen deutschen Politrichtung auf selbem lag.

Fussnote: «das Spiel, genannt «halt mal kurz - Das Känguru Spiel», ist für jedermann sehr zu empfehlen. », Anmerkung des Kängurus. 

Nun dann, Spass bei Seite. Gestärkt traf die eine Hälfte der Thuner 4.Liga in der Schadau Halle ein, während die andere Hälfte bereits wartete. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, war, dass wir bereits komplett waren. Jedoch warteten wir noch auf Peschä, der noch mit dem Auto kommen sollte und einige Spieler aufladen sollte. Das einzige, was dann aber kam, war die Mitteilung Peschäs, dass er derzeit im Ausland weile. Nur Philippes Eltern, ein Dank an dieser Stelle für den heroischen Rettungseinsatz, war es zu verdanken, dass wir Karli, Thiago und Leo nicht auf das Dach von Dävus Lamborghini schnüren mussten.

Ziemlich genau 45 Minuten vor Spielbeginn trafen auch die letzten Thuner in Seftigen ein. Der Zeitdruck war durchaus da und eine optimale Matchvorbereitung sieht wesentlich anders aus. Dies bekam auch Leo respektive sein Smartphone zu spüren. Die unliebsame Bekanntschaft mit dem Fussboden in der Garderobe war die Folge, unser Beileid dazu.

Es lässt sich erahnen, die Geschehnisse vor dem Spiel waren durchaus ereignisvoller als das Spiel an sich. Noch etwas gehemmt von den Strapazen vor dem Spiel starteten die sieben Thuner Nasen in das Spiel. Durchgang eins mussten wir, nachdem wir lange mithielten dann doch noch abgeben. Die Unerfahrenheit des jungen Teams machte sich bemerkbar.

Der zweite Satz begann besser für uns und wir konnten einige Punkte vorlegen. Immer wieder konnten wir im Angriff punkten, dabei gilt es die Leistung von Dävu herauszustreichen, der nach langer Absenz vom Training ein ansprechendes Comeback gab. Dies war die beste Phase der Thuner, welche die Abstimmungsprobleme der Seftiger gnadenlos ausnutzen. 

Die letzten beide Sätze waren schnell erzählt, die Thuner spielten solide, Seftigen setzte zwar Nadelstiche mit heftigen Angriffen, nahm sich aber selbst mit ebenso vielen Eigenfehlern aus dem Spiel. Die Sache wurde dann zum Arbeitssieg, wo die Konzentration einfach aufrechterhalten werden musste und es Teils schon reichte, denn Ball irgendwie über das Netz zu buxieren.

Nun, das Team mit dem Durchschnittsalter von 20.7 (Ohne Karli, der alte Sack, waren es 18.3 Jahre) zeigte eine anständige Reaktion auf das Strättligen Spiel. Nun freuen wir uns auf das erste Heimspiel der Saison kommenden Samstag.

Lüthi

Matchbericht 18.10.2017

MTV Strättligen – VBC Thun 3:0 (25:23 / 25:18 / 25:23)

Nicht nur die Einspielshirts waren neu, sondern auch einige Spieler. So figurierte Grütter, welcher dank Aufstockung des Budgets im Sommer als regelrechter Transfair-Coup verpflichtet werden konnte, das erste Mal im Kader der 4.Liga. Zudem konnten Spieler aus der eigenen Jugend-Akademie, wo, so munkelt man, aus rohen Edelsteinen regelrechte Juwelen geschmiedet werden, nachgezogen werden.

Das junge Team mit den beiden Altmeistern Kühne und Görög musste jedoch sogleich Lehrgeld bezahlen. Der veritable Fehlstart in den Startsatz (0:5) konnte zwar noch aufgeholt werden, jedoch waren die altbekannten MTVler in der entscheidenden Phase schlichtweg kaltschnäuziger.

Nun dann, eine Reaktion war gefordert, eine Reaktion kam. Wir kamen gut aus den Blöcken, Usain Bolt wäre stolz auf uns gewesen, jedoch konnten wir die Pace nicht aufrechterhalten. Nach 50 Metern ging uns die Puste aus und wir mussten den Gegner passieren lassen. Letztendlich überquerten die strättliger Sprintraketen die Ziellinie zuerst und sicherten sich souverän den zweiten Satz und wir mussten erstmal ein Sauerstoffzelt aufspannen.

Luft geholt, Ärmel hochgekrempelt, Kriegsbemalung aufgesetzt. Auch wenn die Thuner sich tapfer der drohenden Niederlage versuchten entgegenzustemmen, war dies so erfolgreich wie die Berner Young-Boys bezüglich Titel in den letzten 20 Jahren. (nicht sonderlich)

Ein Match zum vergessen also, so blieb uns am Ende nur ein warmer Applaus des mit dem Sonder-Bus angereisten Fanclubs. Viel hat nun wirklich nicht zusammengepasst, weshalb ich einen derart gestalteten Matchbericht für durchaus angebracht hielt. Ich hoffe dieser hat euch ein wenig mehr inspiriert als der Auftritt der Thuner Jungs.

Lüthi

Teambericht Oktober 2017

Nach einer durchzogenen Saison haben wir als erstes einen Trainerwechsel vorgenommen und uns von mehreren Spielern getrennt. Wie beim Fussball, nur nicht ganz freiwillig: die ehemaligen Trainer konzentrieren sich auf andere Mannschaften und die Spieler sind weggezogen oder mussten feststellen, dass die Knie und Schultern nicht ewig halten. Ein grosser Verlust für das Team! Deshalb haben wir uns mit zusätzlichen Spielern verstärkt und der Coach ist nun auch der Trainer.

Die verbleibenden zwei Nichtjunioren, gleichzeitig gemäss Lizenz auch Senioren, und die handvoll Junioren welche schon letzte Saison mitgespielt haben bilden eine stabile Basis. Die Integration der Neuen läuft, am ersten Turnier durften wir bereits die ersten Erfolgserlebnisse mit dem dritten Platz (haben sogar eine 3L geschlagen!) feiern. Noch läuft nicht alles reibungslos, das System muss weiter eingeschliffen und das Zusammenspiel optimiert werden. Beim Angriff muss noch etwas mehr Druck her, bzw. die Eigenfehler könnte man auch noch reduzieren, insbesondere bei Gratisbällen. Wohl ein ewiges Thema...

Somit freuen wir uns auf den ersten Ernstkampf gegen den Lokalrivalen Strättligen. Saisonziel ist ein Platz im oberen Teil der Tabelle, somit werden wir gleich zeigen wer die Nummer 1 der 4L in Thun ist ;-)

Berichte Saison 2016/2017

Teambericht April 2017

Kaum angefangen, so ist die Saison schon wieder zu Ende. Zeit für einen Rückblick: Die Präsenz in den Trainings war, wenn man die Anzahl Spieler im Training betrachtet, mit durchschnittlich 14 Spielern phänomenal. Zum Glück kamen nie alle, mit 24 Spielern in einer Halle bekommt man ja Platzangst! Unsere Trainer konnten uns fordern und fördern, egal ob blutiger Anfänger oder Senior. Auch Unihockey und Brettball (beides mit Elementen von Wrestling und American Football) beherrschen mittlerweile fast alle. Verletzte gab es übrigens keine, die Damen vom Training nebenan waren nicht immer "amused" über unsere Ausflüge in deren Halle.

Bei den Spielen waren nicht mehr ganz so viele anwesend, teilweise gingen wir nur zu acht an die Matches, inkl. Libero. Die Abmeldemoral hätte besser sein können, die Gründe aber durchaus kreativ ;-)

In Anbetracht des doch jungen Teams bei den U23 (erste Saison) können wir mit den Resultaten zufrieden sein: Rang 3 (von 5), gleich viele gewonnenen Spiele wie der 2. Die Fortschritte der Spieler und des Teams sind nicht zu übersehen, die Services kommen mittlerweile meistens über das Netz, dass man beim Angriff nach unten schlägt müssen wir auf die nächste Saison hin noch korrigieren. Und manche spielen den Ball noch immer lieber mit dem Fuss als den Armen/Händen...

Die Müdigkeit während den Spielen war wahrscheinlich die Schuld der zu anstrengenden Trainings, oder waren einige die ganze Nacht hinter dem PC am Gamen?!

Bei den Herren ist die Bilanz durchzogener, zwei Siege gegen den zweiten (was ihn den Aufstieg gekostet hat - wir hatten uns mit je einem der beiden Grossen verstärkt) tun dem Ego gut, dass es sonst aber nur noch zu zwei weiteren Siegen kam war doch etwas ernüchternd. Es lag hauptsächlich an der Konstanz bzw. dem fehlenden Druck im Angriff. Das Zusammenspiel ist zumindest deutlich besser geworden auf die zweite Saisonhälfte hin. Wie weiter? Regelmässig stiessen zusätzliche Junioren zum Team, evtl. reicht es in der kommenden Saison für 2 Teams/Meisterschaften? Bei der 4L hätte es noch Platz für erfahrene Spieler, schliesslich wollen wir die nächste Saison die Bilanz der gewonnenen/verlorenen Spiele umkehren und im oberen Tabellendrittel landen! Michael

Teambericht Januar 2017

Nach einer gelungenen Vorbereitung durften die 4.Liga Herren und die U23 Junioren zuversichtlich in die Meisterschaft starten. Die Saison wurde zugleich mit einem Heimspiel beider Teams lanciert, während die U23 Junioren ein eng umkämpftes Spiel gegen den VBC Burgdorf mit 3:2 gewann, musste sich die 4.Liga mit 1:3 dem VBC Uni Bern beugen.

Die U23 Junioren durften die folgenden beiden Spiele erneut gegen die Gegner aus Burgdorf bestreiten. Dabei ging ein ebenso umkämpftes Spiel wie das erste Aufeinandertreffen mit Burgdorf knapp mit 2:3 verloren. Das dritte und letzte Spiel gegen erneut den VBC Burgdorf konnte dann deutlich zu Gunsten unsererseits entschieden werden. In Runde 4 der Meisterschaft wartete eine Reise zum Punktlosen Team Uni Bern b. Das Spiel glich einer Beerdigung und mit den Worten: "So gehen wir nächstes Wochenende unter" von Karli reisten wir mit einem 3:1 Sieg nach Hause.

Im Gegensatz zu den Junioren hatte das 4.Liga Team einen Fehlstart zu korrigieren. Unter diesem Motto stand das Derby gegen den uns bestens bekannten MTV Strättligen. Die Sache mit dem Korrigieren des Fehlstarts mussten wir nach einer erneuten 1:3 Niederlage gegen Strättligen auf das nächste Spiel in Spiez verschieben. In Spiez lernten wir, wenn man nicht einmal mit 9 Punkten Vorsprung einen Satz gewinnen kann, muss man sich nicht wundern weshalb man immer noch bei einer Ausbeute von 0 Punkten steht. Mit Polo Volley und Frutigen warteten jedoch die beiden unmittelbar vor uns rangierten Teams in den nächsten beiden Runden auf die 4.Liga, was die Hoffnung auf Punkte nochmals steigerte.

Nach zwei verdienten Niederlagen war der Fehlstart des 4.Liga Teams perfekt und das ganz grosse Debakel, in der ersten Hälfte der Saison keinen Sieg einzufahren, konnte nur noch gegen den bis anhin ungeschlagene Leader aus Bern abgewendet werden. Gesagt getan, dem ungeschlagenen Tabellenführer ein Schnippchen geschlagen und mit 2 Punkten nach Thun zurückgekehrt. Somit müssen die Herren nicht allzu viel Speck ansetzten über die Festtage und an die Leistung des Bern Spiels im Neuen Jahr anknüpfen.

Zurück zu den U23 Junioren und Karlis Worten: "So gehen wir nächstes Wochenende unter". Man munkelt Karli habe diese Vorhersage des Untergangs von Mike Shiva erhalten, denn dieser Untergang wurde mit der 0:3 Niederlage Tatsache. Rehabilitation war gegen den Tabellenführenden aus Münchenbuchsee angesagt, doch gegen die dominanten Hausherren aus Buchsi durfte bei unserem Gastspiel bereits ein Satzgewinn als Erfolg gewertet werden. Bei den Herren 4.Liga ist nun weiterziehen der Pace angesagt, wie sie gegen den VBC Bern angeschlagen wurde und zeigen, dass wir deutlich unter Wert geschlagen wurden. Bei den Junioren grüssen wir momentan von Tabellenrang 2 aus, was jegliche Erwartungen übertrifft. Lüthi

Teambericht Oktober 2016

Nach Abschluss der Saison 15/16 wurde entschieden neu auch eine U23-2 Herrenmannschaft für die Meisterschaft anzumelden, so können so endlich auch die jüngeren Mitglieder dieses Teams Meisterschaftsluft schnuppern.

Wie jedes Jahr gab es einige Abgänge, wir konnten aber erfolgreich neue Spieler rekrutieren und ehemalige reaktivieren, sofern deren Knie/Schultern/Rücken/etc. halten. Wir halten die Daumen gedrückt. Erfreulich ist insbesondere, dass wir in der Altersklasse U19 grossen Zuwachs erfahren, mittlerweile haben wir schon 8 Spieler in diesem Alter und es werden täglich mehr ;-)

Somit sind die Unterschiede in unserem Team gross, vom blutigen Anfänger bis zum ehemaligen Nationalmannschaftsspieler, Jahrgang 2002 bis 1968, Körpergrösse 1.50 Meter bis 1.95. Unsere beiden Trainer lösen diese Aufgabe jedoch mit Bravour. Total sind es schon über 20 Spieler auf der Mannschaftsliste! Entsprechend sind die Trainings sehr gut besucht.

Unsere Vorbereitungsturniere waren sehr erfolgreich, mit den Junioren haben wir das Uni Bern Turnier, mit der 4L am Herbst Turnier im Muri jeden zweiten Satz gewonnen (sogar gegen ein 3L-Team). Noch läuft nicht alles perfekt und die Verletzten liste ist noch etwas lang. Bis die Saison beginnt werden wir auf jeden Fall bereit sein! Karli (Michael)